Bayerisches Nationaltheater

(c) Gisela Gerhardt

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Die Bayerische Staatsoper zählt zu den renommiertesten Opernhäusern weltweit und blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück. Erbaut wurde die Münchner Oper 1657 am Salvatorplatz, bereits um 1700 fanden dort erste europaweit beachtete Uraufführungen statt. Ab 1751 wurde das Theater in der Residenz zum Hauptspielort, wo der Hof vor allem italienische Opern spielen ließ. Viele bekannte Opern wurden hier uraufgeführt, darunter Mozarts "Idomeneo".

1810 erbaute man als Königliches Hof- und Nationaltheater das bis heute bestehende Opernhaus am Max-Joseph-Platz. Zweimal in seiner Geschichte wurde das Gebäude fast vollständig zerstört und musste wiederaufgebaut werden – nach dem Großbrand 1825 und nach dem Zweiten Weltkrieg.

Nach dem Krieg prägten wegweisende Intendanten wie Rudolf Hartmann, Günther Rennert und August Everding eine neue Ära der Münchner Staatsoper. Nach Sir Peter Jonas übernahm Nikolaus Bachler die Leitung des Hauses.

Dank eines dichten Repertoirebetriebs mit fast 350 Aufführungen im Jahr bietet das Nationaltheater seinem Publikum ein vielseitiges Musiktheater-Programm. Seit 1875 finden zudem die Opernfestspiele statt, die inzwischen zu einem der weltweit wichtigsten Musik-Festivals geworden sind.